
Ursprünglich aus Toronto, lebt der kanadische Importact heute in der verwachsenen Kleinstadt London in Ontario und ist zurzeit beschäftigt mit ihrer Support-Act-Tour quer durch Kanada/USA.

Basia Bulat (ausgesprochen “Bah-shah Bu-lat”, nicht “Bah-jia Boo-lat”), die erst eine Scheibe voller Musik draussen hat, hat einem sofort im Bann. Schon alleine das CD-Cover, auf dem man nur sie sieht. Es sagt nichts aus, weder über ihren Musikstil noch gibt es weitere Details frei. Es macht neugierig. So was es auch bei mir. Einmal das Cover gesehen, fragt man sich, was dahinter stecken könnte – ein wundervoller Mix zwischen verschiedensten Instrumenden und einer mächtigen Stimme von Basia, die zugegeben, alleine schon sehr folkig klingt. Aber das muss ja nichts schlechtes heissen.
Klingt sie doch wie eine Märchenerzählerin, die wir im Erwachsenenalter immer mehr vermissen, fliesst ihr Sound so ruhig und sanft wie keiner zuvor. Denn obwohl manche Lieder tieftraurig scheinen (ex. “Why Can’t It Be Mine”), so schafft es auch nur sie mit ein paar gekonnten Melodien auch diese einigermassen Salontauglich zu basteln. Reinhören!
Mehr von Basia Bulat gibt’s neben ihrer Homepage auch auf MySpace und Last.fm. Ihr Debütalbum “Oh, My Darling“, erschienen unter Rough Trade im Juni 2007, kann man hier auf Amazon für EUR 15,95. Ihr erstes Video zu “In The Night” kann man hier auf Youtube bewundern. Anspieltipps aus meiner Sichtweise: “Snakes And Ladders”, “Little One” und “The Pilgrimin Wine”.